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Der Bistumstag
Ergebnisse des Dialogs in Stichworten
Für
die Präsentation der Ergebnisse der Gesprächsbogen-Aktion
wird in den kommenden Wochen eine Dokumentation erstellt und
an dieser Stelle im Detail veröffentlicht. Hier einige
Stichworte aus den Referaten des Bistumstages:
- 1537
Gesprächsbögen wurden ausgefüllt.
- 8429 Menschen haben sich beteiligt (Hamburg: 3208;
Mecklenburg: 1869; Schleswig-Holstein: 3184) , das sind 2,1
Prozent der Katholiken im Bistum.
- Die Gesprächsgruppen waren durchschnittlich 5,5 Teilnehmer
stark, 538 Einsender (die weitaus größte Gruppe) waren
Einzelpersonen.
- In der Tendenz fielen die Antworten in allen drei Regionen
ähnlich aus.
- 91 % der Beteiligten waren der Meinung: Wir müssen als
Kirche die Nähe zur "Welt" suchen.
- 95 % fordern: Wir müssen das Verhältnis zur Welt aktiv
gestalten.
- Unter den christlichen Werten wird der "Glaube"
als wichtigster Wert gesehen.
- Die Erfahrung des "gemeinsamen Lebens" ist
entscheidend für den Aspekt der Sammlung. Es muss gesichert
werden, dass "gemeinsames Leben" vor Ort möglich
ist.
- Von den kirchlichen Grundfunktionen Diakonia (Dienst am
Nächsten), Martyria (Verkündigung), Liturgeia und Koinonia
(Gemeinschaft) wird die Diakonie als wichtigste Funktion
empfunden (38 %; Martyria: 36%; Liturgie 19 %; Koinonia 6%)
- Die Zuwendung der Kirche ist vor allem für die
Kirchendistanzierten nötig - an zweiter Stelle stehen die
Ehrenamtlichen.
- Die Zuwendung der Kirche ist vor allem für Jugendliche
gefragt, an zweiter Stelle stehen Kinder, gefolgt von
Senioren, Frauen und Männern.
- Die Seelsorge von Mensch zu Mensch (Hausbesuche) muss
gefördert werden.
- Die Gemeinden bieten wenig Aktivitäten für die
Altersgruppe der 25- bis 45jährigen, aber auch wenig
Aktivitäten für Jugendliche.
- Nötig ist eine stärkere Vernetzung von Diakonie (Caritas)
und Pastoral (Seelsorge).
- Das Gemeindeverständnis ist geprägt vom Gedanken der
Kommunikation und der Kooperation (93 % der Aussagen), nur 7 %
der Stimmen versteht Gemeinde als administrative Einheit.
- Die Präsenz der Kirche in der Fläche ist weiterhin nötig.
- Gemeinschaften unterhalb der Pfarrebene sind wichtig und
müssen gefördert werden.
- Die "kategoriale Seelsorge" (Seelsorge für
bestimmte Personengruppen und Lebenssituationen, z.B.
Jugendseelsorge, Krankenhausseelsorge) ist wichtig, weil viele
Menschen über die territoriale Pfarrstruktur nicht mehr
erreicht werden.
- Verwaltung soll dezentral arbeiten (Votum von 71 % der
Einsendungen).
- Verwaltung soll kleiner sein und effizienter arbeiten
- Die Rolle des Pfarrers: 80% sehen die Aufgabe des Pfarrers
in der Seelsorge, 6% in der Steuerung des Alltagsgeschäfts,
14% in der Unterstützung von Ehrenamtlichen.
- An wichtigen Entscheidungen sollen die Menschen beteiligt
werden. Die Entscheidungen sollen nach einheitlichen und
transparenten Regeln fallen.
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